Aspekte Uranus bis Pluto

Aspekte zwischen den Planeten Uranus, Neptun und Pluto (Kollektive Planeten) dauern meist mehrere Jahre, weil diese Planeten sich täglich nur sehr langsam- und zeitweise auch noch rückläufig bewegen. Zum Beispiel gab es zwischen 1938 und 1943 ein Trigon zwischen Uranus und Neptun. Alle Personen, die in dieser Zeit geboren wurden, haben diesen Aspekt in ihren Horoskopen. Deshalb sollte man sehr lang bestehende Aspekte zwischen den kollektiven Planeten nur dann in persönliche Horoskop-Deutungen mit einbeziehen, wenn daran beteiligte Planeten wichtige Aspekte zu persönlichen Planeten machen.

Uranus-Neptun-Aspekte
Technischer und sozialer Fortschritt expandiert weltweit. Das bedeutet aber nicht, dass technisch, freiheitlich und sozial alles möglich ist oder sein sollte. Fortschritt bedeutet auch nicht, dass wir damit Gott spielen können. Dies können wir nämlich nicht. Wenn wir uns alltäglich umschauen, erkennen wir schnell, welcher Unsinn mit Technik und sonstigem Fortschritt fabriziert wird. Betroffene verirren sich schneller als andere in technischen, freiheitlichen und sozialen Illusionen.

Uranus-Pluto-Aspekte
Gewaltsam gehandhabte Revolutionen, oder aggressive gesellschaftliche Umbrüche sorgen für Schlagzeilen und Unruhe. Das bedeutet aber nicht, dass destruktiv gehandhabte Revolutionen oder Veränderungen spirituell oder religiös sinnvoll sind. Wenn Betroffene die intensiven und brisanten Entsprechungen dieser Konstellationen zu konsequent anwenden, können sie alltäglich destruktive Konflikte aktivieren, die bestehende Strukturen und materielle Absicherungen nachhaltig gefährden können.

Neptun-Pluto-Aspekte
Kapitalismus vermischt sich mit Spiritualität und Religion. Dabei entsteht weltweit der Irrglaube, dass mit viel Geld kaum etwas unmöglich ist, und dass man, mit viel Geld ausgestattet, Gott spielen kann. Das geht natürlich nicht! Wenn man sich umschaut, welcher Unsinn mit viel Geld oder Reichtum fabriziert wird, kann man schon nachdenklich werden. Betroffene entwickeln nicht selten recht intensive Macht- und Gewalt-Fantasien. Sie sollten deshalb nicht glauben, dass sie grundsätzlich böse sind. Böse sind oder werden sie nur, wenn sie ihre schrägen Fantasien Realität werden lassen.